Predigt vom 17.08.2014 – Warum ich Seelsorger geworden bin

Predigt zum Geburtstag und Priesterjubiläum 17.08.2014
von Ullrich Auffenberg
„Warum ich Seelsorger geworden bin“

Liebe Schwestern und Brüder,
was hat mich vor 46 Jahren als Schüler vor dem Abitur 1968 bewogen,
Seelsorger und Priester zu werden? Ein wichtiger Grund war die
Beschäftigung mit dem Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang
Borchert. …

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Predigt vom 10.08.2014 – Trau Deinem Leben

Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis, 10.08. 2014
„Trau deinem Leben – Der Grund trägt.“
Von Ullrich Auffenberg

Liebe Schwestern und Brüder,
In China gibt es einen gefährlichen Strom. An einer bestimmten Stelle
kamen die Schiffe immer wieder zum Kentern und verloren ihre wertvolle
Ladung. Fachleute haben die Strömung erforscht und an einer genau
berechneten Stelle im Strom einen Felsen aufgestellt. Darauf haben Sie
die Worte „Auf mich zu!“ geschrieben. Zunächst sieht es so aus, als ob
der Fels nur im Wege steht. Aber jeder Bootsfahrer, der sein Schiff auf
den Felsen zu lenkt, kommt heil durch die Strömung und Untiefen
hindurch.
Auch im Leben sind wir oft im Schwimmen, wie Petrus im Evangelium.
Wir wissen nicht, wo es weitergeht, woran wir uns orientieren sollen, wir
haben Angst. Dann brauchten wir jemand wie einen Fels in der
Brandung, der sagt: Schau auf mich, der uns wie Jesus Vertrauen
einflößt und sagt: Komm! …

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Predigt vom 03.08.2014

Predigt zum 18. So im Jahreskreis 2014
Von Ullrich Auffenberg
„Liturgie ohne Diakonie ist Blasphemie.“

Liebe Schwestern und Brüder,
immer sind Unschuldige die Opfer, wenn Fanatiker zu den Waffen
greifen, wie jetzt bei dem unseligen Krieg im Gaza-Streifen oder beim
Abschuss eines Flugzeugs über der Ukraine. Mich hat das erinnert an
ein anderes Ereignis. Fast genau 70 Jahre vor dieser Katastrophe der
Maschine der malaysischen Fluglinie, am 31. Juli 1944, wurde durch
einen deutschen Piloten in einem Messerschmitt – Düsenjäger der
französische Fliegerdichter Antoine de Saint Exupèry vom Himmel
geholt, gestorben mit 44 Jahren. Er hat das nach der Bibel meist
gedruckte Buch der Literaturgeschichte geschrieben, das Buch vom
„Kleinen Prinzen“. Die zentrale Botschaft dieses Buches: „Man sieht nur
mit dem Herzen gut.“ In seinen anderen Büchern wie „Wind, Sand und
Sterne“ oder die „Stadt in der Wüste“ kommt ein großes religiöses
Ringen zum Ausdruck.
Die Religion muss die Menschen ergreifen, sie darf sie nicht
unterwerfen. So lautet das Credo von Exupèry. …

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Predigt vom 29.05.2014 – Christi Himmelfahrt

Predigt zu Christi Himmelfahrt (29. Mai) 2014
Die sieben Brücken des Möhnesees und der Katholikentag
Von Ullrich Auffenberg

Liebe Schwestern und Brüder,
„Mit Christus Brücken bauen“, so heißt das Thema des Katholikentages,
der heute in Regensburg beginnt. Im Jahre 2012 hat eine Gruppe hier
am See einmal festgestellt, dass der Möhnesee sieben Brücken hat und
jede dieser Brücke etwas über unser Leben und unseren Glauben
aussagen kann. …

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Predigt vom 11.05.2014 – 4. Ostersonntag (Muttertag)

Predigt zum 4. Ostersonntag (Muttertag) 2014 (Völl., KaS)

Liebe Schwestern und Brüder,
ich werde in diesen Tagen zum siebten Mal Großonkel und freue mich
wahnsinnig darauf. Wenn ich auch selber keine Kinder oder Enkelkinder
haben darf, so ist es doch auch für mich schön, dass an irgendwelchen
Strängen der Familie das Leben weiter wächst. Taufen darf ich das
Neugeborene und damit den Eltern signalisieren: Euer Kind kommt aus
dem Raum Gottes und es bleibt für immer in Gott aufgehoben. Es ist
euch von Gott und von der Zukunft geliehen, damit ihr es lehrt zu leben
mit all seinen Sinnen und zu lieben mit seinem ganzen Herzen.
Von der großen christlichen Schriftstellerin Gertrud von Lefort stammt
der Satz: „Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern
auch die Mutter durch das Kind.“  …

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Predigt vom 06.04.2014

Predigt 5. Fastensonntag 2014, Misereor
„Mut ist zu geben, wenn alle nehmen.“
Von Ullrich Auffenberg

Liebe Schwestern und Brüder,
Im Jahr 2006 waren wir mit einer Gruppe von 24 Leuten im
westafrikanischen Land Ghana unterwegs. Bei einem Ausflug an die
Grenze der Elfenbeinküste hatten wir Brote im Gepäck, die auf Grund
der hohen Hitze von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 90 % mittags
zum größten Teil verschimmelt waren. Einige Brot wurden vom
Schimmel befreit, andere waren so ungenießbar, dass sie weggeworfen
wurden. Als wir fortgingen und uns umdrehten, sahen wir, wie
einheimische Kinder diese für uns ungenießbaren Brote aus dem Müll
fischten und sorgfältig einpacken. Einigermassen betroffen und auch ein
wenig beschämt tauschten wir uns am Abend über diese Erfahrung aus. …

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