Kopf hoch, sonst siehst Du die Sterne nicht

Hervorgehoben

So lautet der Titel des neuen Buches von Ullrich Auffenberg

Da viele Menschen nach einem religiösen Sinn in der derzeitigen Krise fragten, hat der Bonifatius Verlag Paderborn im November Auffenberg gebeten, dazu das vorliegende Buch zu verfassen. „Wenn in herausfordernden Zeiten das Herz schwer wird oder die Decke auf den Kopf fällt, verändern die Erzählungen dieses Buches unseren Blickwinkel. Texte voller Zuversicht und Hoffnung führen in Weite und Vertrauen.“ So schreibt der Verlag zu diesem Buch. Es eignet sich auch als Mutmach-Geschenk zu Ostern. Gebundenes Buch, 152 Seiten, 12,90 €, ISBN 978-3-89710-8844

22.10.2021 Meditativer Abend in Körbecke

Himmels-Botschaften in Wort und Musik am 22.10. 2021 in der Pankratiuskirche in Möhnesee-Körbecke

Kopf hoch, sonst siehst Du die Sterne nicht“

Am Freitag, 22.10. 2021, findet um 19.30 Uhr in der Pankratiuskirche zu Möhnesee-Körbecke ein Meditations-Abend mit wortstarken und klangvollen Beiträgen statt. Pfarrer Msgr. Ullrich Auffenberg aus Büren- Wewelsburg liest Erfahrungen und Geschichten, spricht Texte und Gebete aus seinem neuesten Buch „Kopf hoch, sonst siehst Du die Sterne nicht.“ Unter anderem kommen in diesem Buch Erlebnisse und Begegnungen aus den letzten 1 1/2 Jahren der Coronazeit zur Sprache.

Pia Eickhoff (Gesang) und Jan Essler (Keybord) werden mit eindrucksvollen Liedern wieder den musikalischen Part übernehmen.

Voraussetzung für Teilnahme ist die Einhaltung der 3G-Regel und der tagesaktuellen Corona-Bestimmungen. Der Eintritt ist frei.

das Plakat als pdf

1.11.2021 Mondschein-Meditation

Mondschein-Meditation in der
Licht-Blick-Kirche Wewelsburg
am Montag, 1.Nov., 20.00 Uhr

Trotzdem JA zum Leben sagen.“

Am Allerheiligentag, Montag, 1. Nov. 2021, 20.00 Uhr, wird der Mondschein-Gottesdienst in der Licht-Blick-Kirche St. Jodokus in Wewelsburg sich den Fragen nach Tod und Trauer stellen. Nach dem Verlust eines lieben Menschen oder angesichts der eigenen Sterblichkeit empfinden viele Menschen den Monat November mit Nebel, Wolkenschwere und Düsternis als besonders belastend auch für die Seele. Die wichtigste Botschaft des Christentums ermutigt uns, trotzdem Ja zum Leben zu sagen, und zwar vor und nach dem Tod.

Mit Farben, Licht, Musik und Wort können sich die BesucherInnen deshalb für 45 Minuten in eine meditative Atmosphäre versenken und Wünsche für den neuen Monat artikulieren und nahe Verstorbene ins Licht stellen.

Es gelten für diesen Gottesdienst die 3G-Regel und die jeweils aktuellen Coronabestimmungen.

Herzliche Einladung an alle Interessenten aus Nah und Fern.

Predigt vom 2.10.2021 – Erntedank

2021-10-02_27._So._J._Erntedank
Mk 10,10-16

Vor 36 Jahren zu Erntedank 1985 habe ich folgendes Gedicht von W.
Michler zitiert:

Wortwechsel
werbe-wochen
wecken wünsche
wieder wachsen
wegwerf-wälle
während wohlstand
weiter wächst,
weichen wälder,
welken wiesen,
wehen winde
wüsten-wege.
Wolken-wirbel,
wasser-warnung,
wetter-wende,
wandelwetter
wann wohl werden
wirk-lichkeiten
wege weisen?
wieder worte?
wider-worte!
Wacher werden,
wege wechseln.
wer?
wir! Weiterlesen

Predigt vom 5.9.2021 – Fühlen

2021-09-05-23.S_i._J._Fühlen
Wer nicht hören will muss fühlen
Mk 7,31-37

Liebe Schwestern und Brüder,
„wer nicht hören will, muss fühlen.“ Als Kinder haben vielleicht viele von
uns diesen Satz mehrfach am Tag gehört, von ihren Eltern, von den
Lehrern? War das Inhalt einer schwarzen Pädagogik nach dem Vorbild
von Struwwelpeter, die nicht selten mit körperlichen Strafen arbeitete?
Oder stand dahinter die Erkenntnis, dass der Mensch viel stärker über
das Gefühl als über das Hören und die verstandesmäßige Erkenntnis
lernt. Weiterlesen

Predigt vom 15.8.2021- Mariä Himmelfahrt

Predigt zu Mariä Himmelfahrt 2021
Thema: Mariä Himmelfahrt

Liebe Schwestern und Brüder,
gegen Ende des 1. Weltkriegs, also zu der Zeit, als auch die Visionen
der drei Seherkinder von Fatima die Welt erfassten, entstand in Europa
eine neue Philosophie, die sich einfach auf Grund der Tatsache, dass
man gerade in vier Jahren Millionen von Menschen sinnlos und
erbärmlich hingeschlachtet hatte, sich fragte: Was ist der Mensch? Was
kann man wissen, was kann man sagen von seiner Existenz? Woher
kommt er, wohin geht er? Ludwig Wittgenstein, das Genie dieser
Philosophie der Sprache, stellte den Satz auf: Wovon man nicht
sprechen kann, davon soll man schweigen. Und wie kann man von
einem Gott sprechen, den man nicht sieht und phänomenologisch nicht
aufweisen kann, und der, wenn es ihn dann gäbe all dieses grenzenlose
Leid zugelassen hat. Also lieber schweigen. Weiterlesen

Predigt vom 1.8.2021 – Brot des Trostes

2021-08-01-18._So._i._J.- Brot des Trostes

Schrifttext: Joh. 6,24-35

Brot des Trostes

Liebe Schwestern und Brüder,

bei den olympischen Spielen in Tokio ist Deutschland nicht gerade mit Medaillen gesegnet. Eine der wenigen Goldmedaillen holte am letzten Dienstag die Wildwasserkanutin Ricarda Funk, eine ganz besondere Medaille. Ricarda Funk ist zu Hause im Ahrtal; da wo vor zwei Wochen sintflutartige Unwetter viele Menschen um ihre Existenz gebracht haben. Der Vater der Kanutin gab im tiefsten Schlamm stehend ein Interview und sagte darin: „In unsere Welt, die nur noch aus Geröll, Schutt, Dreck und Schlamm besteht, fällt mit dieser Goldmedaille ein Sonnenstrahl der Hoffnung.“  Wie ist das gemeint? Weiterlesen