Predigt vom 7.06.2015 – Fußball und Glaube

Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis 7.06. 2015
Fußball und Glaube – Mk 3,20-25

Liebe Schwestern und Brüder,
mir scheint, Fußball ist zur neuen Religion geworden. Die Kirchen
werden immer leerer, die Stadien und die Public-Viewing-Orte immer
voller. Und das eine Jahr erste Bundeliga hat Paderborn in Deutschland
bekannter gemacht als 1200 Jahre Kirchengeschichte.
Beim Fußball werden Fahnen geschwungen wie bei einer Fronleichnamsprozession,
Choräle aus tausenden von Kehlen intoniert: You`ll
never walk alone, Du wirst niemals allein sein; das klingt fast wie ein
Glaubensbekenntnis. Man glaubt an seinen Verein. …

Predigt vom 7.06.2015 als pdf

Predigt vom 7.06.2015 als mp3

Predigt vom 4.06.2015 – Fronleichnam

Predigt zu Fronleichnam 4.6. 2015
Wo ist der Sinn? Mk 14,12-16

Liebe Schwestern und Brüder,
wohin soll ich gehen, wenn ich hier Siddinghausen oder Büren lebe und
Orientierung suche? Nach Paderborn in die Westernstrasse, nach
Klingethal oder zum Kaufhof? Da ist in den den Regalen der
Feinkostgeschäfte manches Verlockendes zu finden, das das Leben
angenehm auspolstert. Oder ins Internet in die Mediastores. Da kann ich
mich stundenlang aufhalten, Videos und Hits herunterladen für viele
Euros. Aber ich ahne, Orientierung ist für Geld nicht zu bekommen.
Wohin sollen wir gehen? …

Predigt vom 4.06.2015 als pdf

Predigt vom 4.06.2015 als mp3

Predigt vom 31.05.2015 – Dreifaltigkeit

Predigt zu Dreifaltigkeit 31.05.2015
In Beziehung leben (Mt 28, 16-20)

Das Wahrzeichen Paderborns ist das Drei-Hasen-Bild im Dom aus dem 16. Jahrhundert.
Der Hase ist Symbol von Leben und Fruchtbarkeit in den Mythen vieler
Völker. Wenn aber dieses Motiv auf diese originelle Weise eingemeißelt ist in
ein Domfenster, dann muss darin auch eine Aussage liegen über Gott und seine
Beziehung zu den Menschen. …

Predigt vom 31.05.2015 als pdf

Predigt vom 31.05.2015 als mp3

Predigt vom 23.05.2015 – Pfingsten – Na und?

Predigt zu Pfingsten 23. Mai 2015
Pfingsten – Und dann? (Joh 7,37-39)

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Schützen,
Ein Mann kommt an einem Haus vorbei und sieht, wie Herr Deus sich
bemüht, durch den Hauseingang ein Pferd hinein zu bringen. Der schaut
auf und sagt: „Ach, könnten Sie mir vielleicht helfen. Ich muss mit dem
Pferd hinauf in den dritten Stock.“ …

Predigt vom 23.05.2015 als pdf

Predigt vom 23.05.2015 als mp3

Predigt vom 10.05.2015 – Muttertag

Predigt zum 6. Ostersonntag 10.05. 2015
Muttertag (Joh 15, 9-17)

Liebe Schwestern und Brüder,
Von der christlichen Schriftstellerin Gertrud von Lefort stammt der Satz:
„Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die
Mutter durch das Kind.“ An der Erziehung eines Kindes wachsen auch
die Eltern seelisch. Es werden neue Lebenskräfte in ihnen geweckt und
vielleicht auch eine neue Sichtweise auf das Leben. …

Predigt zum 10.05.2015 als pdf

Predigt vom 10.05.2015 als mp3

Predigt vom 26.04.2015 – Der Trotzdem-Glaube

Predigt zum 4. Ostersonntag 26.04. 2015
Der Trotzdem-Glaube Joh 10, 11-18

… Jeder Mensch hat diesen inneren Begleiter: Nenn ihn Schutzengel, Nenn
ihn Beistand, nenn ihn Heiliger Geist, nenn ihn Weggefährte oder wie
heute: Guter Hirte. Und unser Osterglaube ist ein „Und ob – Glaube, ein
Trotzdem-Glaube.“ Wir glauben, dass Terrorismus, Bomben, Krieg,
nukleare Vernichtung, Overkill nicht das letzte Wort haben werden. Wir
hoffen, dass es einen Weg gibt durch die dunkelsten Schluchten des
Menschseins, Herzinfarkt, Krebs, Verkehrsunfall, durch Depression,
Schizophrenie und all die tiefsitzenden Ängste der Seele.
Und wie der Hirte seine Herde durch einen Tunnel zum Licht führt, so
Dein innerer Begleiter dich zu neuen Leben.
Wie mutig könnten wir doch eigentlich sein, wenn wir diesem inneren
Guten Hirten vertrauen? …

Predigt vom 26.04.2015 als pdf

Predigt vom 26.04.2015 als mp3

Predigt vom 19.04.2015 – Sterbebegleitung

Predigt zum 3. Ostersonntag 19.04 2015
Woche für das Leben – Sterbebegleitung (Lk 24, 35-48)

Liebe Schwestern und Brüder,
in den Tagen nach dem großen Unglück am 24. März in den
französischen Alpen wurde auch in den Medien eine wesentliche Frage
gestellt, die im Gedränge des Alltags in der Regel untergeht. Da fragte
ein Reporter einen Notfallseelsorger: „Was eigentlich ist Seelsorge?“ Er
bekam zur Antwort: „Seelsorge heißt, einen Menschen trösten, ihm
Beistand zu leisten.“ Der Reporter hakte nach: „Und was bedeutet
Beistand?“ Darauf der Seelsorger: „Beistand heißt, bei jemanden stehen
zu bleiben.“ Wenn Menschen an einem solchen Abgrund der
Verzweiflung stehen, dann hat man keine Worte mehr, dann kann man
nur noch bei ihm aushalten, stehen bleiben, Nähe zeigen.
Das Evangelium sagt uns heute: Wir haben die Kraft des Beistands, des
Stehenbleibens, des Aushaltens in uns. Und es ist er eigentliche Geist
der Auferstehung. …

Predigt vom 19.04.2015 als pdf

Predigt vom 19.04.2015 als mp3