Predigt vom 14.02.2015 – Valentinstag

Predigt zum 06. Sonntag im Jahreskreis 2015 / Valentinstag

Liebe Schwestern und Brüder,
es ist normal, am Valentinstag von der Euphorie der Liebe zu sprechen.
Und doch dürfen wir gerade in einem Gottesdienst die nicht
verschweigen, deren Liebe brüchig geworden ist oder die sich im Sinne
des Evangelium ausgesetzt, ausgegrenzt, außerhalb der Norm befinden. …

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Predigt vom 8.02.2015

Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis 2015

Liebe Schwestern und Brüder,
Wie kommt der Petrus eigentlich dazu eine Schwiegermutter zu haben?
Als erster Papst der Kirchengeschichte hat er doch schließlich den
Zölibat, die Ehelosigkeit, zu leben.Was ist das für ein merkwürdiges
Fieber, das diese Frau plötzlich befällt, als sie hört, dieser Jesus wolle
sie besuchen mit seinem ganzen Anhang.
Ist das eine harmlose Grippe, die die Frau ins Bett zwingt. Manche
Bibelausleger meinen, es sei mehr: eine handfeste Kränkung vielleicht,
Zorn sogar, Wut, ein richtiger Fieberwahn wird vor allem ihre Seele
geschüttelt haben. Was könnte diese Frau krank gemacht, in Rage
gebracht haben? …

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Predigt vom 1.02.2015 – Lichtmess

Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis 2015: Lichtmess

„Es gibt eine jenseitige Kraft in uns, die ist nicht totzukriegen.“ Diese
Erfahrung hat der Jesuitenpater Alfred Delp gemacht, der im Alter von 37
Jahren am Lichtmesstag 1945 von den Nazis hingerichtet wurde. Das
sind übermorgen genau 70 Jahre her.
Er war einer der führenden Köpfe der Widerstandsbewegung gegen
Hitler und wurde nach dem 20. Juli 1944 verhaftet.
Als am 11. Januar seine Gerichtsverhandlung vor dem Blutrichter Roland
Freisler stattfand, da hatte er im Gefängnis zuvor ganz heimlich für sich
mit einem alten Stück Brot Eucharistie gefeiert und ein Stück der
geweihten Hostie mit in den Gerichtssaal genommen. Daran hielt er sich
während der ganzen Verhandlung fest. Später schrieb er: „Obwohl ich
durch den Richter rücksichtslos niedergebrüllt wurde, habe ich mich
keinen Augenblick unterlegen gefühlt. Das war jenseitige Kraft.“
Als man ihn am 2. Febr. zur Hinrichtung führte, da sagte er dem ihn
begleitenden evangelischen Pfarrer: „In einer halben Stunde weiß ich
vom Leben mehr als Sie.“
Der Glaube ist in dieser Welt nicht totzukriegen? Diese Botschaft
vermitteln uns Alfred Delp und der bevorstehende Lichtmesstag. …

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Predigt vom 25.01.2015

Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis: Nikolaus Groß

Liebe Schwestern und Brüder,
„Vati, wohin gehst Du?“ Diese Frage eines Kindes fiel am 12. August des
Jahres 1944 in einer Kölner Wohnung in einer ganz besonderen
Situation. Finstere Männer in dunklen Ledermänteln, Gestapobeamte
drangen in diese Wohnung ein und verhafteten einen Vater von sieben
Kindern, den christlichen Gewerkschaftler und Journalisten Nikolaus
Groß. Weil ihn sein christliches Gewissen zutiefst plagte, hatte Nikolaus
Groß nicht aufgehört, die Verbrechen der Nazis anzuklagen. Am letzten
Freitag vor 70 Jahren, am 23. Januar 1945, wurde er in Berlin
Plötzensee hingerichtet. Im Jahre 2001 hat ihn Papst Johannes Paul II
selig gesprochen.
An jenem frühen Morgen, als sie ihn abholten, stand seine vierjährige
Tochter Leni im Flur. Noch einmal nahm er sie auf den Arm und drückte
sie an sein Herz. Im Hinausgehen hörte er diese Frage, Lenis Frage:
„Vati, wohin gehst Du?“ …

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Predigt vom 11.1.2015 Taufe Christi

Predigt zum Fest der Taufe Christi 2015

Liebe Schwestern und Brüder,
Am 25. Mai 2013 kam es im Wembleystadion in London zum Show
Down. Championsfinale zwischen Bayern München und Borussuia
Dortmund. Dem Bayernstürmer Arjen Robben gelingt gegen Ende des
Spiels das entscheidende Tor. Nachdem er das Tor aller Tore
geschossen hatte, rannte er wie ein Wirbelwind über den Platz und rief
immer nur: Gott, mein Gott, oh Gott, oh Gott. So erzählten es die
Reporter, die am Spielfeldrand standen.
Tage später wurde Robben von der Bildzeitung nach seiner religiösen
Einstellung befragt. …

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Das Jubelfest von Ullrich Auffenberg als pdf-Datei

Predigt zum 24.12.2014 – Heilig Abend

Predigt zu Weihnachten 2014

… Ich weiß nicht, liebe Mitchristen, was Sie sich zu Weihnachten schenken
oder schon geschenkt haben. Aber ich möchte sie einladen: Schenken
Sie sich Freundschaft. Nehmen Sie sich Zeit füreinander, für einen
Spaziergang, ein Gespräch, einen Ausflug, Theaterbesuch oder wieder
einen häufigeren Kirchenbesuch, ruhen Sie aus bei Gott. Das gut der
Seele gut. Seien Sie Freund auch der Völker im Dunkeln und sei es
durch eine großherzige Spende bei der weihnachtlichen Aktion Adveniat.

Wenn der Tag die Nacht vertreibt
Und das Eis die Sonne spürt,
wenn ein Licht den Weg uns zeigt
und die Angst die Macht verliert…
dann hat der Himmel die Erde berührt,
und unsere Erde den Himmel gespürt. …

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