Predigt vom 2.10.2021 – Erntedank

2021-10-02_27._So._J._Erntedank
Mk 10,10-16

Vor 36 Jahren zu Erntedank 1985 habe ich folgendes Gedicht von W.
Michler zitiert:

Wortwechsel
werbe-wochen
wecken wünsche
wieder wachsen
wegwerf-wälle
während wohlstand
weiter wächst,
weichen wälder,
welken wiesen,
wehen winde
wüsten-wege.
Wolken-wirbel,
wasser-warnung,
wetter-wende,
wandelwetter
wann wohl werden
wirk-lichkeiten
wege weisen?
wieder worte?
wider-worte!
Wacher werden,
wege wechseln.
wer?
wir!
Also vor 36 Jahren waren alle Erkenntnis zum Klimawandel und anderen
Naturkatastrophen schon da. Kaum jemand hat sie ernst genommen.
Heute haben wir den Salat. Es ist vielleicht schon mehr als kurz vor 12.
Wir müssen die Wege des Lebens wechseln, uns einen neuen
Lebensstil angewöhnen. Politiker sagten uns im Wahlkampf, wir könnten
Klimaschutz, Bewahrung der Natur , soziale Gerechtigkeit erreichen,
indem wir das gleiche Niveau des Wohlstands beibehalten.
Ich glaube das nicht.
Im Evangelium stellt Jesus ein Kind in die Mitte. Wir müssen heute, also
2021 endlich die Zukunft der Kinder in die Mitte stellen.

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